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gamerliive
vendredi 26 juin 2020
Mobile Legends Bang Bang Hack (Android & iOS)
mardi 12 avril 2011
Los Angeles
Hallo,
Wir mussten feststellen, dass Flüge über dem Pazifik und vor allem dem Südpazifik meistens recht turbulent sind.Das liegt wahrscheinlich an der warmen Luft.Wie dem auch sei, seit dem 8.4 sind wir in Los Angeles.Da wir wirklich sehr spontan in die USA geflogen sind hatten wir natürlich nichts vorgebucht.Alles aber halb so wild, ein Hostel war schnell über das Internet gefunden, ein Shuttle und kleine Sightseeing Tour inklusive schnell organisiert.Und hier sind wir jetzt, am Venice Beach, in einem Zimmer mit Ocean View.
Das Wetter ist nicht so dufte wie es auf dem Foto aussieht.Es scheint zwar die Sonne aber untypischerweise ist es für diese Jahreszeit sehr kalt.
Als Normalo fühlt man sich hier als Freak, denn alle anderen sind von einem anderem Stern.
Und wenn man nicht aufpasst, dann wird man in irgend eine Streetshow reingezogen.
Peinlich peinlich, die Leute sehe ich nie wieder, ich hoffe nur, dass ich nicht in irgend einem Youtube Video auftauche .
So ein richtig waschechter Jetlag ist trotz 14 Stunden Schlaf nicht richtig ausgeschlafen, trotzdem ging unser erster Tagesausflug zum Getty Centre. Das ist eine Art Museum und Kunstgalerie auf einem “Berg” oberhalb von Los Angeles.Von hier hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt.Unser privater Reiseführer Eric, den wir in unserem Zimmer kennengelernt haben, hat uns freundlicherweise sein PS-starkes BMW Cabrio mitbenutzen lassen, denn er will sich in seiner neuen Heimatstadt ein bisschen umsehen und ist froh dabei Gesellschaft zu haben.
KUNST.
Als wir uns am Ende des Tages mal auf einer Karte angeschaut haben, wo wir denn überall waren, war uns klar, Los Angeles ist ohne Auto unmöglich zu besichtigen.Die Stadt ist einfach so unendlich riesig und die öffentlichen Verkehrsmittel unzumutbar.Oben auf dem Bild könnt ihr Hochhäuser im Hintergrund sehen.Und wer ganz genau hinschaut und Adleraugen hat noch weiter hinten im Hintergrund sind wieder Hochhäuser.Das ist Downtown Los Angeles, der Geschäftsdistrikt.Und all das was man sehen kann ist ungefähr erst ein achtel der ganzen Stadt.
Ich sehe ja meine persönliche Aufgabe in den USA darin, die amerikanische Kultur so richtig gut kennenzulernen.Und die besten Plätze dafür dafür sind meiner Meinung nach die Fastfoodketten des Landes.Mittlerweile kann ich schon auf meiner Liste abhaken:
HOOTERS
Das einzige wofür dieses Restaurante der schnellen Küche bekannt ist, sind Mädels in kurzen Höschen und engen T-Shirts und das nicht ohne Grund, denn das Essen war…naja amerikansich
IN&OUT BURGER
Hat mir sehr gut geschmeckt.Preisleistungsverhältnis sehr gut. Ein Double-double Cheesburgermenü für 6,60$.Herrlich…
Mc Donalds und Burger King
Bedarf keiner näheren Erläuterung.Kennt jeder zur genüge
Subway
Der gesunde Happen zwischendurch.Der Unterschied zu Europa, hier kann man noch viiieeeel mehr drauftun und es gibt auch mehr Mexikanische Sachen.Ohjjeaaa
Steht noch aus:
Taco Bells
Wendys
IHOP
Jack in the Box
Ich glaub das wars.Wenn jemand noch eine Kette weiß, dann bitte mitteilen.Ich hoffe ich kann alle mal durchprobieren
Nach kurzer Zeit stellt sich in Los Angeles die allgemeine Sightseeing Müdigkeit ein.Das liegt vielleicht daran, dass die Stadt einfach riesig ist und wenn man sich was ansehen will schon mal den ganzen Tag im Verkehr feststeckt, es kann aber auch daran liegen, dass Los Angeles einfach nicht viel hergibt.Die Stadt, bzw. das was sehenswert ist, beschränkt sich auf Beverly Hills, Santa Monica und Hollywood.Und all das ist in einem Tag erledigt.Der Rest der Stadt besteht aus zwielichtigen Vierteln, in der jede Woche ne andere Mexikanische Bande das Sagen hat.
Die Stadt macht als Tourist eher weniger Spaß, sie ist dreckig, die Luft ist verschmutzt, selbst der Hollywood Blvd. ist dreckig und vermüllt. Das einzige saubere Gebiet ist der Rodeo Drive, wo sich Ferrari hinter Lamborghini und Rolls Royce vor den ganzen Edelschuppen guten Tag sagen.Hier hat man also nur was anfangen, wenn man sich Trüffel und Kaviar zum Frühstück, Mittag und Abendessen leisten kann.
Wir sehen kein Grund mehr länger in dieser Stadt zu bleiben zumal wir wieder hierher zurück müssen weil unser Flug hier geht.San Francisco verspricht doch deutlich mehr.Aus diesem Grund fahren wir dort auch morgen hin.
Bis Bald.
lundi 11 avril 2011
Fiji
Es herrschte herrliches Flugwetter über der Südinsel. Unser Flug von Christchurch nach Auckland war ein Rückblich auf all dass, was wir bereist haben.Man konnte alles sehen und das ist echt erstaunlich, wenn man im Flugzeug sitzt und Landschaften wieder erkennt und weiß, an dem Strand sind wir gesurft, dort sind wir rumgepaddelt, ui da sind wir raufgeklettert etc.
Ein perfekter Vulkan und seine Ausläufer. Mt. Taranaki in der Nähe von New Plymouth aus der Vogelperspektive. Unglaublich beeindruckend.Es gibt auf dem Blog auch ein Foto von unten
Die Nordinsel war aufgrund der dichten Wolkendecke weniger interessant.Als wir in Auckland ausgestiegen sind ist uns sofort der Temperaturunterschied aufgefallen, angenehme 18 Grad.In der Sonne wahrscheinlich mehr
Sonst ist am Flughafen nichts sonderlich spektakuläres passiert.Die üblichen Passkontrollen, Stempel hier, Stempel da…
Der Flug nach Nadi war ein wenig ruppig, weswegen Milli wahrscheinlich jetzt ein bisschen Flugangst hat.Das erste was uns aufgefallen ist auf Fiji war…ja…die extreme Temperatur.Man steigt aus dem wohltemperierten Flugzeug aus und es schlägt einem 32 Grad warme, feuchte Tropenluft entgegen.Sofort läuft der Schweiß einem in Strömen runter, denn schließlich ist unsereiner ja sowas nicht gewöhnt.Die netten singenden Fijianer am Flughafen mit Gitarre und Ukulele, Röcken und bunten Farben haben den Eindruck, dass man jetzt im Inselparadis angekommen ist dezent abgerundet.Das Shuttle vom Hotel stand schon bereit, unser Gepäck ist auch gut durchgekommen und als alles verstaut war sind wir losgefahren.
Unser Bild das wir von Fiji hatten war völlig falsch.Wir haben uns normale Infrastruktur vorgstellt, Häuser und auch Tourismus.Pustekuchen.Fiji machte auf uns einen armen Eindruck.Die Kühe weiden auf der Straße und die Menschen leben in Holzhütten, die Dächer bedeckt mit Palenblättern.
Die Kutur ist indisch, weswegen wohl auch Amtsprache Hindi ist. Anscheinend wurden früher Inder als Sklaven hier transportiert.
Unser Hotel an sich, die Unterkunft und die ganze Anlage war schön.Einen negativen Punkt gibt es jedoch schon, welcher aber sehr heftig ins Gewicht schlägt.Wir hatten keinen Strand!Meer war schon da, das jedoch endete an der prächtigen Betonmauer.Glücklichweise sind wir bei Flut angekommen, denn bei Ebbe hat sich das Wasser einige hundert Metter verzogen und hinterlässt braunen Schlamm.
Es war akzeptabel.
Uns war aber klar, um richtiges Fijifeeling zu haben,müssen wir auf eine kleine Insel.Nach ein bisschen Recherche im Internet, was sich jetzt vielleicht einfach anhört, sich aber schwierig gestaltet, wenn das Internet zum einschlafen langsam ist.Es wäre wahrscheinlich schneller gegangen, wären wir selber zu den Inseln geschwommen aber was will man erwarten, wenigsten hatten wir Internet.
Wir haben uns für die Robinson Cruseo Island entschieden. Ein kleine kleine nette Insel die in 5 Minuten zu Fuß einmal umrundet ist.Zwar muss man, wenn man auf einer Insel ist auf so manche Dinge verzichten wie z.B Duschen in einer normalen Dusche.
Oder Privatsphäre.
Aber die Insel war superschön.Wir haben 3 mal am Tag geiles Essen bekommen was für uns ziemlich ungewöhnlich war und am Abend wurde uns eine tolle Show mit Fackeln und Messern geboten.
Auf wiedersehen schöne Insel
und hallo USA.
Liebe Grüße
Melden uns aus Los Angeles
vendredi 1 avril 2011
Christchurch
Hallo,
das ist ziemlich sicher das letzte mal, in dem ich etwas über Neuseeland aus Neuseeland schreibe.Ich weiß nicht wo ich genau anfangen soll, am besten vielleicht mit den Möglichkeiten die ich im letzten Eintrag aufgeführt habe, wie wir die letzten paar Tage in NZ verbringen.
Wir haben uns für keine von den 3 Entschieden.Von Dunedin, wo wir unser Auto verkauft haben, sind wir mit Lennart und Aki die Ostküste aus in Richtung Norden gefahren.Die erste Station war Moeraki.Dort haben wir uns, da wir ja jetzt sozusagen obdachlos waren, in eine kleine gemütliche Cabin auf einem Campingplatz eingemietet, nahe der Moeraki Boulders.Uiiii….das erste richtige Bett seit….ach ich weiß gar nicht mehr…4 Monaten?Herrlich wie die Götter haben wir geschlafen.Leider viel zu kurz denn auschecken musste man gegen 10,danach auf zu den Boulders.
Der Legende zufolge hat ein Kriegsschiff das Land beschossen und als die Kanonenkugeln an Land trafen wurden sie sofort zu Stein.
Wenn ich mich nicht täusche verbrachten wir die nächste Nacht im Zelt am Meer im Windschutz des Busses.Am nächsten Tag sind wir dann Landeinwärts nach Wanaka gefahren, wo Aki sich noch schnell aus einem Flugzeug stürzen wollte.Bei herrlichstem Wetter!Der Gurt saß auch schön eng, kann eig. garnichts mehr schiefgehn!!!
In Wanaka haben wir es uns auch ein bisschen gemütlich gemacht, zwar teilweise auf den Vordersitzen und zu dritt im Bett aber man hat sich ja an so einiges gewöhnt.
IN Wanaka trennten sich dann unsere Wege, Akis und Lennarts sowie Marians und Felix`s Weg (die natürlich immer mit dabei waren) führte sie an die Westcoast.Wir haben uns entschieden, wieder nach …..Spannnnnnung….Cromwell zu gehn.
Ja, Cromwell, wer einmal die herrlich, süßliche Luft dieses Örtchen geschnuppert hat will dort nicht mehr weg.
Nein, wir sind schlicht und einfach nochmal nach Cromwell, denn auf dem Vineyard konnte man günstig unterkommen und ggf. auch noch ein bisschen Geld hinzuverdienen…
Die Jungs haben uns also in Wanaka rausgelassen und wenn man kein Auto hat muss man per Anhalter fahren.Glücklicherweise war an dem Tag, den wir uns zum Trampen ausgesucht hatten, ein riiiieeeesiger Regenschauer nach dem anderen.Aber wir kamen an, zwar klatschnass, aber das war nach einer warmen Dusche auch schon fast vergessen.Die erste Nacht im Zelt, war arschkalt, 2-3 grad.Danach sind wir in die kleine Hütte umgezogen.
Am Mittwoch haben wir uns dann auf in Richtung Christchurch gemacht.Urspünglich war geplant auch wieder zu trampen, die Faulheit hat gesiegt oder vielleicht war das Unterbewusstsein immer noch ein wenig “nass”, also haben wir uns für den Bus entschieden.
Mt.Cook von der anderen Seite
Lake Tekapo
Irgendwann sind wir dann auch mal in Christchurch angekommen und waren erstmal ein bisschen…ja erstaunt über die Lage dort.Wirklich viel von dem Erdbeben bzw. dessen Auswirkungen bekommt man nicht zu sehen hier und da mal ein eingestürztes Gebäude.Erstaunt hat uns allerdings, dass das Zentrum immer noch von Soldaten und schweren Fahrzeugen abgeschirmt wird, und die derzeitige Unterkunftslage miserabel ist.Die meisten Hostels haben zu, nur wenige sind offen bzw. sicher und die sind voll ausgebucht.Wir konnten einen Platz ergattern, in einem alten Gefängnis.
Unser Zimmer für die nächsten Tage^^
Heute haben wir, da das der letzte Tag für uns in NZ ist, uns gedacht, machen wir doch noch den TranzApline Trail und da Aki gestern eh von Greymouth an der Westküste schnell vorbeigeschaut hat mit dem Zug und so begeistert war, sind wir mit zurück gefahren.
Der Zug fährt von Christchurch an der Ostküste nach Greymouth an der Westküste.Die 231km lange Strecke führt einen durch die Canterburry Plaines über den Arthur`s Pass ( die höchste Stelle) durch die Southern Alps und durch Regenwald.
Für die Statistik:
Dauer in Neuseeland: 2.11.10-2.4.11
Geflogene Kilometer: ca.21000
Gefahrene Kilometer: ca.10300
Polizeikontrollen: 3
Sandfliestiche: Millionen mal Millionen
Kalte Duschen: dutzende
Geschossene Fotos: 7679 (freut euch!)
Spaghetti mit Tomatensoße: unzählbar
Reperaturkosten (alles für Auto): ca. 830$
Rugbyspiele besucht: 1
In richtigen Betten verbrachte Nächte: unter 14
In Hostels geschlichen um zu duschen: mehr als 50 mal
Gecampt obwohl Camping strikt verboten war: Immer
Vom Campingplatz geflüchtet: 2 mal
Reifenpanne: 1
Gesammeltes Geld auf Subway Karte: 4,20$
Gegessene Knoblauchzehen: geschätzte halbe Tonne
Zerstörte Coffee plunger: 2
Beim Einkaufen noch einmal zum Eingang gerannt wegen vergessenem Korb: 12 mal
Gefahrene Kilometer auf Schotterstrasse: zu viele
Am Arsch der Welt gewesen: zu oft
Nach Handyempfang gesucht: viel zu oft
Tolle Leute kennengelernt: bestimmt tausende…
Tja, jetzt fällt mir nichts mehr ein.Unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist.Ein bisschen hat man schon das Gefühl, was verpasst zu haben oder zu wenig Zeit zu gehabt zu haben.Auf der anderen Seite liegt auch noch ein echt spannender Teil vor uns, dessen Wert wir wahrscheinlich heute Abend noch nicht anerkennen.
An dieser Stelle nochmal ein großes DANKE an die Jungs aus dem Pott, die uns und unsere Wünsche die Tage ertragen haben und ihr mobiles zuhause mit uns geteilt haben sowie das Zelt etc…Bis in Deutschland, will beim Wurst und Durstexpress CPM essen und beim BVB rumgrölen und all das ganze andere Zeug, das wir uns vorgenommen haben…
Also, das wars mit Neuseeland, viel sehen wir nichtmehr, wenn das Wetter passt vielleicht ein bisschen was aus der Vogelperspektive.
Wir melden uns wieder vom Inselparadies Fidschi
Bis bald, in Wehmut,
Milli und Basti
vendredi 25 mars 2011
Dunedin
Grüßgott,
Milli war mutig, hat sich getraut und kann zurecht stolz auf sich sein!^^
Skydive Lake Wanaka
Nach ca. 20 Minuten Steigflug, 45 Sekunden freiem Fall und 5 Minuten Gleitflug
Das war in Wanaka…ist schon gute zwei Wochen her…
Nach den Catlins sind wir also in Dunedin angekommen.Hier wollen wir unsers Auto loswerden.Während unsere professionell gestalteten Aushänge und Anzeigen im Internet potenzielle Käufer anziehen, vertreiben wir am St.Clairs Beach, der Stadtstrand von Dunedin die Zeit.
Unser “Campingplatz”
Tagesausflug auf die Otago Peninsula
Dunedin bietet die steilste Wohnstraße der Welt mit 38 Grad oder war es % Steigung?
Wir beim “bestaunen”
Von links: Wolfi, Marian, Tini, Lennart, Felix, Aki, Lorenz
St.Patricks Day
Unser kleines Zigeunerlager
Zwei ganz gefährlich bärtige, zu allem entschlossen!
Mh…das wars auch schon wieder.
Mittlerweile führen wir ein Mietnomadendasein bei Aki und Lennart.Glücklicherweise haben wir unsere alte Kiste trotz dicker Delle für einen sagenhaften Preis wegbekommen.Die Nachfrage war wirklich sehr gering, nur 3 Leute hatten überhaupt Interesse und nur einer hat sichs angeschaut, welcher es aber auch gleich genommen hat.
Jetzt reisen wir ein bisschen mit Aki und Lennart in deren Bus durch die Gegend.Wenn gutes Wetter ist, schlafen wir im Zelt, wenn schlechtes Wetter ist, bis jetzt sind wir davon verschont geblieben, bleiben uns zwei wohl deren Vordersitze.
Die letztes zwei Tage haben wir uns in eine kleine Cabin eingemietet, da wir beide gesundheitlich ein bisschen angeschlagen sind ist das erstmal besser.
Wie der Plan die nächsten Tage aussieht ist bis jetzt ungewiss. Sicher ist jedenfalls, dass wir am 2.4.11 in Chirstchurch sein müssen.Im Moment spielen wir mit dem Gedanken, mit A&L nochmal die Westküste hochzufahren bis nach Greymouth und von dort den TransAlpine Zug nach Chirstchurch zunehmen.
Eine andere Alternative wäre natürlich, hier oder irgendwo einen Platz zum wwoofen zu finden (wer sich erinnern kann, arbeiten für Kost und Logie).
Die dritte Alternative die aber auch die kostspieligste wäre, einfach immer in Hostels zu gehen und langsam nach Chirstchurch zu trampen.
Es wird sich zeigen.Man merkt mittlerweile auch, dass der Sommer langsam vorbei ist.Am Abend kann es schweinekalt werden und die Blätter der Bäume verfärben sich langsam.
Wird Zeit, ein bisschen wärmere Gefilde zu bereisen.Die Fidschis kommen gerade recht.30 Grad im Schatten bei nahezu 100% Luftfeuchtigkeit!
Bis bald.
dimanche 20 mars 2011
Catlins
Hallo,
wir haben uns doch dazu entschieden noch länger auf dem Vineyard zu arbeiten, weil die Leute so nett waren und das Arbeitsklima einfach toll. Da hats uns gefallen…
Aber trotzdem, viel verbleibende Zeit in Neuseeland haben wir nichtmehr.Das Erdbeben in Christchurch hat uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.Geplant war ja ursprünglich, dort das Auto zu verkaufen.Schließlich gibt es in Chch den zweitgrößten Automarkt in Neuseeland.Liegt also nahe…Freunde von uns, die ebenfalls diesen Plan hatten und Anfang März das Land verlassen mussten, habens trotzdem versucht, dort das Auto loszuwerden.In Christchurch herrscht im Moment keinerlei Nachfrage, es kommen einfach keine Leute dort an.Das Zentrum ist immer noch gesperrt und militärisch abgeriegelt.Dort steht kein Stein mehr auf dem anderen.
Aus diesem Grund versuchen wir unseren Bully in Dunedin zu verkaufen.Auch hier ist die Nachfrage bis jetzt eher gering.Aber ein bisschen Zeit ist ja noch…Bevor der Stress mit dem Verkaufen losgeht, haben wir uns noch ein landschaftliches “Schmankerl” fürn Schluss aufgehoben, welches auf dem Weg nach Dunedin liegt: Die Catlins.Das tolle an dieser Region ist, das man hier Robben, Pinguine, Königsalbatrosse und Delphine bestaunen kann.
So sind wir in der Purpoise Bay in den Genuss gekommen, mit Delphinen zu schwimmen.Leider gibt es davon keine Fotos, da das eine recht spontane Aktion war.
Als wir an der Bay angekommen sind sind wir ausgestiegen und haben uns die Informationstafeln angeschaut:” Hector Dolphins, small population seen regularly in this Bay”
Ein kurzer Blick über das stille Wasser der Bucht genügte, um eine Finne auszumachen.Also ausgezogen und in Unterhosen ins Wasser, bevor die Delphine verschwinden.Wir mussten nur bis zur Hüfte ins Wasser gehen und schon kamen sie auf einen zu geschwommen. Direkt einen Meter vor uns, fast zum anfassen, drehte sich der Delphin und zeigte uns seinen Bauch.Im nächsten Moment, mit einer kleinen Welle, kommen zwei Delphine frontal auf uns zugerast und spalten sich erst im letzten Moment vor uns auf, einer rechts der andere links an uns vorbei.Das ging noch eine ganze Zeit so weiter, unglaublich sympatische und neugierige Tiere, denen man es direkt anmerkt, dass sie manchmal zum Menschen Kontakt haben wollen.Es waren bestimmt 3 oder 4 ständig um uns herum.Waren sie einmal verschwunden, musste man nur irgendwie unter Wasser Geräusche machen.Mit den Füßen trampeln, unter Wasser singen oder in die Hände klatschen und schon waren sie wieder da.Leider war das Wasser so verdammt kalt, wir wären gern noch länger drin geblieben…
Die Straße führte uns immer an der Küste entlang, angefangen am südlichsten Punkt Neuseelands.
über saftige grüne Wiesen
Traumhafte verlassene Strände
Verrückte kleine Kunstgallerie (Lost Gypsy Gallery).Das war besonders amüsant.Dort konnte man an allem kurbeln oder drücken und es hat sich irgendwas getan.Klingt komisch, war aber echt witzig.
Schöne Wasserfälle
Das Ende der Catlins markiert der Nugget Point.Damit ihr sehen könnt was wir gesehen haben.
Und nochmal richtig
Und zum Schluss noch ein paar Impressionen
Wir haben außerdem unseren Trip etwas verlängert.Der geplante Aufenthalt in den USA von ursprünglich 3 Tagen haben wir auf 15 Tage ausgedehnt.So haben wir noch die Möglichkeit aus Los Angeles rauszukommen und wir haben uns gedacht, wenn man schon mal in der Gegend ist, warum nicht auch gleich noch einen Abstecher nach San Francisco machen.D.h wir sind am 26.4.11 wieder auf deutschem Boden.
Das einzige was uns ein bisschen Sorgen bereitet,( neben dem Verkauf des Autos) ist die potenzielle Bedrohung durch atomare Wolken, die über den Pazifik ziehen könnten, und somit unseren Aufenthalt auf Fidschi oder USA beeinflussen könnten.Wir müssen mal sehen, wie sich die Lage entwickelt.Kann sein, dass wir auch in 3 Wochen wieder zu hause sind…wer weiß?
Liebste liebe Grüße
Basti und Milli
P.S.: Ein kleines großes Ereignis wurde ausgelassen.Wird beim nächsten mal angefügt.

